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Wassergenossenschaft Hönigtal

Die Wassergenossenschaft Hönigtal wurde 1972 von Obmann Josef Plesch gegründet. Damals wurden die Satzungen von der Bezirkshauptmannschaft vorgegeben. Obmann Josef Plesch sah nie eine Notwendigkeit, diese zu ändern, zumal alle Mitglieder sehr zufrieden mit der Arbeit des Obmannes waren und es sehr schätzten, dass jeden Tag frisches Trinkwasser aus der Leitung gekommen ist. Ein paar Mal gab es Störungen durch Wasserrohrbrüche, meist zu Feiertagen. Allerdings war die Unterbrechung meist nur kurzfristig.

Durch die Siedlungsgenossenschaften, die meist nicht mehr von Eigentümern, sondern von Rechtsanwaltskanzleien vertreten werden, wurde die Arbeit schwieriger und natürlich auch finanziell aufwändiger. Jetzt z.B. müssen alle Aussendungen nachweisbar bei den Mitgliedern ankommen, das bedeutet bei drei grundlegenden Aussendungen (Mitgliederversammlung, Wasserzins, Grundgebühr) 30 Euro Mehrgebühr pro Anschluss. Auch wenn es schwer verständlich ist, das Gesetz schreibt dies vor.

Auch die Satzungen sind nicht mehr zeitgemäß. Daher hat sich eine Gruppe an Personen zusammengetan, um neue Satzungen zu formulieren. Die Arbeitsgruppe hat sich mehrmals getroffen und intensiv gearbeitet. Da die Behörde für die Genehmigung zuständig ist, wurde sie im Vorfeld kontaktiert. Die fertigen Satzungen werden im Dezember mit der Bitte an die Mitglieder ausgeschickt, diese per Umlaufbeschluss zu genehmigen, sodass in Zukunft nicht noch mehr Aussendungen anfallen und die Gebühren nicht weiter steigen.

Wir ersuchen daher alle Mitglieder, den Antwortbrief mit dem ausgefüllten Stimmzettel per Mail, per Brief per Post oder eingeworfen in den Briefkasten der WG (Kirchweg 2) zurückzuschicken.

Die Wasserversorgungsanlage der Wassergenossenschaft Hönigtal ist in den vergangenen Jahren modernst ausgestattet worden. Die gesamte Anlage wurde visualisiert, sodass Rohrbrüche leichter zu finden sind und Störungen behoben werden können, bevor die Haushalte dies bemerken. Parallel dazu wird das gesamte Leitungsnetz aufgezeichnet und digitalisiert. Dies wird noch zwei Jahre in Anspruch nehmen. Die Wasserversorgung erfolgt nach wie vor zur Hälfte aus den Quellen von Gütl und Paulitsch und zur Hälfte aus Graz. Eine Absicherung gibt es auch in Krisenfällen durch den Zusammenschluss mit Laßnitzhöhe und Eggersdorf bzw. ggf. auch mit Umland-Graz. Dies alles ist der Weitsichtigkeit des Obmannes Josef Plesch zu verdanken. Im nächsten Jahr soll ihm zu Ehren eine Feier beim Gedenkstein am Kirchweg stattfinden.

Satzungen Neu

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Brief zur Abstimmung

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Stimmzettel

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